Bis Donnerstag haben die Formel 1 Teams noch Zeit sich den Einheitsmotor von Cosworth für die Saison 2010 zu sichern. Ok, Einheitsmotor ist vielleicht der falsche Ausdruck, da andere Motoren auch weiterhin zugelassen sein werden, aber da mir momentan kein besserer Begriff einfällt, bleiben wir in diesem Post mal bei diesem Ausdruck.
Autosport berichtet heute mindestens fünf Teams hätten Interesse. Im einzelnen wären dies Williams, Force India, 2 mal Red Bull und Renault(!). Somit also alle nicht-Hersteller Teams plus Renault. Da Flavio Briatore schon seit längerer Zeit Verfechter des Einheitsmotors ist, kann man wohl davon ausgehen, daß sich Renault still und leise aus der Formel 1 verabschieden wird und Briatore daher momentan versucht das Team in Enstone auch ohne Herstellerunterstützung überlebensfähig zu machen. Sollte das nicht gelingen hätten wir wohl bald das nächste Opfer.
Zurück zum Einheitsmotor: Laut Max Mosley sollte dieser Einheitsmotor die Referenz sein und ein Limit für die Motorleistung darstellen (es wird interessant sein wie dieses Limit letztendlich genau aussehen wird). Da also dieser Motor somit konkurrenzfähig sein sollte und im Moment andere Kundenmotoren erheblich teurer sind (und die Motorenhersteller kein Interesse an Verlustgeschäften haben) ist der Cosworth Motor für alle herstellerungebundenen Teams sicherlich die beste Lösung. Das Risiko scheint alles in allem relativ gering zu sein.
Wenn man sich die Kosten ansieht, die Cosworth berechnen würde, ist anzunehmen daß einfach der alte Motor der 2006 im Williams lief, entstaubt wird. Ok, kleine Änderungen wird es wohl schon geben, hauptsächlich um Kosten zu sparen (z.B. Materialien, Anbauteile, vereinfachte Fertigung).
